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Das en.con.tec-Lebensarbeitszeitmodell
Schwäbisch Gmünder Personaldienstleistungs-
Unternehemen demonstriert soziale Verantwortung
für seine Mitarbeiter

Impressionen vom Mitarbeiter-Symposium zum Thema:
Auswege aus der Krise – das "Lebensarbeitszeitmodell" als
Modernisierungsidee für unsere Arbeitswelt

Das en.con.tec-Lebensarbeitszeitmodell

Anlässlich des Mitarbeiter-Symposiums begrüßte Herr Ernst Czernik die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die gleichfalls eingeladenen Ehepartner und Lebenspartner in der Barbara-Künkelin-Halle in Schorndorf. Ferner begrüßte er den Referenten, Herrn Harald Röder, sowie den Beratungspartner Herrn Dr. Volker Waiz, zu der Informations-Veranstaltung.

In pointierter Form erläuterte Ernst Czernik in seinem „Rückblick – Ausblick“ unter anderem:

• die überaus positive Geschäftsentwicklung des
Unternehmens
• die stetig wachsende Zahl der Mitarbeiter und
die damit verbundenen Einsatzunternehmen
• die erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN ISO
9001:2000 seit August 2006 sowie
• die kurz- bis mittelfristigen Unternehmensziele.

Abgerundet wurde sein Vortrag durch die Ehrung langjährig beschäftigter und verdienter Mitarbeiter.

Abschließend machte Ernst Czernik deutlich, dass die Firma en.con.tec mit der Einführung von Lebensarbeitszeitkonten soziale Verantwortung seine Mitarbeiter demonstriert. „ Es ist uns als für Unternehmen ein wichtiges Anliegen, eine ideale Verbindung von Berufs- und Privatleben für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu erreichen und somit dazu beizutragen, der drohenden Alters-armut der breiten Masse zu entgehen“, so Ernst Czernik. Dabei verwies er auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Steuerberatungskanzlei Schneider & Fink, Lorch, durch deren Kooperation mit dem Finanzdienstleistungs- und Beratungsunternehmen Röder & Partner, Schwäbisch Gmünd, das innovative „en.con.tec-Lebensarbeitszeitmodell“ entwickelt wurde.

Der Sozialstaat auf dem Rückzug –
Leben ohne Sicherheit

Harald Röder, renommierter Wirtschaftsjournalist, Buchautor und anerkannter Experte für Lebensarbeitszeitmodelle, referierte anlässlich des Mitarbeiter-Symposiums zunächst über die demografische Entwicklung in Deutschland und die daraus resultierenden dramatischen Folgen für die Sozialsysteme.

Obwohl die Medien fast täglich über die neuen Reform-Gesetze berichten, können sich viele Menschen die Auswirkungen auf ihre persönliche Situation nur schwer vorstellen. Uns geht es doch gut, meinen die meisten Deutschen immer noch.

So warnte er auch gleich zu Beginn seines fesselnden Vortrages in unnachahmlicher Anschaulichkeit vor dieser Blauäugigkeit: „Wenn wir am Renten-, Kranken- und Pflegeversicherungssystem nichts ändern, zahlen wir 2040 über 60 Prozent unseres Einkommens für Sozialleistungen. Das letzte Drittel reicht dann gerade noch fürdie Steuern.“ Demnach stehen den rund 38,5 Millionen Beschäftigten in Deutschland drastische Leistungseinschnitte im Sozialsystem bevor.

Die Dramatik der Bevölkerungsentwicklung veranschaulichte Harald Röder wie folgt: „Heute finanzieren zwei Erwerbstätige einen Rentner, 2032 jeder seinen eigenen, mit dem können Sie dann in Urlaub fahren. Sie haben dabei nur ein Problem: Sie sind dann der Rentner. Der daraus resultierende Effekt ist,“ so Harald Röder, „für die nächsten 30 bis 50 Jahre irreparabel.“

Innovationsmodell Lebensarbeitszeitkonten
Im Anschluss daran erläuterte Harald Röder die Grundzüge von Arbeitszeitkonten und die interessanten Gestaltungsmöglichkeiten von Lebensarbeitszeitmodellen.
Tatsächlich ist Deutschland heute schon moderner und bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten, als viele Menschen bisher annehmen und für sich realisiert haben, stellte Röder klar.
„Was große Konzerne wie zum Beispiel VW, Siemens, Telekom, BMW und SAP bereits nutzen, ist ab sofort auch für kleine und mittelständische Unternehmen möglich: Das Vorsorge- und Vermögensmodell über Lebensarbeitszeitkonten“, erläutert Harald Röder anhand verschiedener Grafiken, Schaubilder und Berechnungsbeispielen. Unter dem Titel „Innovationsmodell Lebensarbeitszeitkonten“ beschrieb Harald Röder dann das neue en.con.tec-Zeitwertkontenmodell das, so sein Credo, „zu den faszinierendsten Modernisierungsideen für unsere Arbeitswelt zählt.“

Demnach können die Arbeitnehmer ab sofort beliebige Teile des Arbeitsentgeltes in ein insolvenzgeschütztes Zeitwertkonto einbringen und entsprechende Wert-
guthaben aufbauen. Die Einbringung auf das Wertkonto erfolgt brutto, das heißt, vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Das Ziel des en.con.tec-Lebensarbeitszeitmodells ist es, Freistellungsphasen, zum Beispiel die Verkürzung der Lebensarbeitszeit, oder die Finanzierung eines vorzeitigen oder gleitenden Übergangs in den Ruhestand, zu finanzieren.

Wertguthaben, die während der regulären Lebensarbeitszeit nicht verbraucht werden, können spätestens bei Eintritt in den gesetzlichen Ruhestand – ohne Belastung von Steuern und Sozialversicherungs-beiträgen – in eine betriebliche Altersvorsorge überführt werden.

„Damit sind Zeitwertkonten“, so das Fazit von Harald Röder, „die flexibelste Möglichkeit zur unbegrenzten Umwandlung von Arbeitsentgelten zur finanziellen Vorsorge mit fortdauernder sozialer Absicherung.“
Nur wer heute seinen (Vor-) Ruhestand richtig plant und aktiv private Vorsorge- und Finanzplanung betreibt, kann morgen seinen gewohnten Lebensstandard genießen.
Der starke und lang anhaltende Applaus zeigte nach dem über einstündigen Referat, dass seine Botschaft bei den Gästen des en.con.tec-Mitarbeiters-Symposiums angekommen war.