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Ein innovatives Vermögens- und Vorsorge-Instrument
Das Wolter-Lebensarbeitszeitmodell

Impressionen der Mitarbeiter und Betriebsversammlung
Samstag, den 5. Juli 2008


Torsten Büttner, Beratungspartner der Deutschen BeratungsGesellschaft für ZeitwertKonten und LebensArbeitsZeitModelle mbH; Friedrich Wolter, Geschäftsführer der Wolter GmbH & Co. KG und Harald Röder, Geschäftsführer der Deutschen Beratungs-Gesellschaft für ZeitwertKonten und LebensArbeitsZeitModelle mbH freuen sich auf die Teilnehmer der Betriebsversammlung.

Anlässlich der Betriebsversammlung begrüßte der Geschäftsführer, Friedrich Wolter, die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ferner begrüßte er den Referenten Herrn Harald Röder, sowie den Beratungspartner der Deutschen BeratungsGesellschaft für ZeitwertKonten und LebensArbeitsZeitModelle, Torsten Büttner. Zudem machte Herr Wolter deutlich, dass die Firma Wolter mit der Einführung des Wolter-Lebensarbeitszeitmodells einerseits soziale Verant­wortung für ihre Mitarbeiter demonstriert und andererseits auch aus Unternehmenssicht den Mitarbeitern die Möglichkeit eingeräumt wird, vor dem 67. Lebensjahr ein flexibles Ausscheiden aus dem aktiven Arbeitsleben – ohne finanzielle Einbußen und Nachteile – zu ermöglichen.

Der Sozialstaat auf dem Rückzug – Leben ohne Sicherheit

Harald Röder, renommierter Wirtschaftsjournalist, Buchautor und anerkannter Experte für Lebens- arbeitszeitmodelle, referierte anlässlich der Betriebsversammlung zunächst über die demografische Entwicklung in Deutschland und die daraus resultierenden dramatischen Folgen für die Sozialsysteme.

Obwohl die Medien fast täglich über die neuen Reform-Gesetze berichten, können sich viele Menschen die Auswirkungen auf ihre persönliche Situation nur schwer
vorstellen. Uns geht es doch gut, meinen die meisten Deutschen immer noch.

So warnte er auch gleich zu Beginn seines fesselnden Vortrages in unnachahmlicher Anschaulichkeit vor dieser Blauäugigkeit: Demnach stehen den rund 38,5 Millionen Beschäftigen in Deutschland drastische Leistungs- einschnitte im Sozialsystem bevor.

Die Dramatik der Bevölkerungsentwicklung veranschaulichte Harald Röder wie folgt: „Heute finanzieren zwei Erwerbstätige einen Rentner, 2032 jeder seinen eigenen mit dem können Sie dann in Urlaub fahren. Sie haben dabei nur ein Problem: Sie sind dann der Rentner“. „Der daraus resultierende Effekt ist“, so Harald Röder, „für die nächsten 30 bis 50 Jahre irreparabel“.

Harald Röder öffnete mit seinem fesselnden Vortrag die Augen für die Probleme der Sozialsysteme in Deutschland.

Friedrich Wolter verdeutlichte die soziale Verantwortung des Unternehmens für seine Mitarbeiter in der heutigen Zeit.

Im Anschluss daran erläuterte Harald Röder die Grundzüge von Arbeitszeitkonten und die interessanten Gestaltungsmöglichkeiten von Lebensarbeitszeitmodellen.

Tatsächlich ist Deutschland heute schon moderner und bietet mehr Gestaltungsmöglichkeiten, als viele Menschen bisher annehmen und für sich realisiert haben, stellte Röder klar.

„Was große Konzerne wie zum Beispiel VW, Siemens, Telekom, BMW und SAP bereits nutzen, ist ab sofort auch für kleine und mittelständische Unternehmen möglich: Das Vorsorge- und Vermögensmodell über Lebensarbeitszeitkonten“, erläutere Harald Röder anhand verschiedener Grafiken, Schaubilder und Berechnungsbeispielen.

Unter dem Titel „Wolter – Lebensarbeitszeitmodell” beschrieb Harald Röder dann das neue Zeitwertkontenmodell der Firma Wolter das, so sein Credo, „zu den faszinierendsten Modernisierungsideen für unsere Arbeitswelt zählt”.

Demnach können die Arbeitnehmer ab sofort Teile des Arbeitsentgeltes in ein insolvenzgeschütztes Zeitwertkonto einbringen und entsprechende Wertguthaben aufbauen. Die Einbringung auf das Wertkonto erfolgt brutto, das heißt, vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.

Das Ziel des Wolter-Lebensarbeitszeitmodells ist es, Freistellungsphasen zum Beispiel die Verkürzung der Lebensarbeitszeit, oder die Finanzierung eines vorzeitigen oder gleitenden Übergangs in den Ruhestand, zu finanzieren. Wertguthaben, die während der regulären Lebensarbeitszeit nicht verbraucht werden, können spätestens bei Eintritt in den gesetzlichen Ruhestand – ohne Belastung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen – in eine betriebliche Altersvorsorge überführt werden.

„Damit sind Zeitwertkonten”, so das Fazit von Harald Röder, „die flexibelste Möglichkeit zur unbegrenzten Umwandlung von Arbeitsentgelten zur finanziellen Vorsorge mit fortdauernder sozialer Absicherung”.

Nur wer heute seinen (Vor-) Ruhestand richtig plant und aktiv private Vorsorge- und Finanzplanung betreibt, kann morgen seinen gewohnten Lebensstandard genießen.

Das Interesse bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nach dem über eineinhalbstündigen Referat zeigte, dass seine Botschaft bei den Teilnehmern angekommen ist.

Friedrich Wolter begrüßt die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Friedrich Wolter begrüßt Harald Röder.

Harald Röder signiert sein Buch für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Firma Wolter Technik Partner.