PERSONAL 2011
Topthema auf den Fachmessen PERSONAL 2011

Die PERSONAL SÜD hat fast schon Tradition - im jährlichen Wechsel mit Stuttgart fand sie diesmal wieder in München statt, insgesamt bereits zum 12. Mal. Ihre Schwester NORD in Hamburg hatte heuer erst ihr Debüt - und doch war sie gleich derart erfolgreich, dass bereits der Termin für 2012 feststeht. Fest steht auch, dass die Besucherzahlen auf diesen Fachmessen für Personalmanagement steigen. Heißt: Der Bereich "Human Resources" gewinnt zunehmend an Wichtigkeit. Warum das so ist, zeigt die Themenliste der Referenten - unter ihnen auch Harald Röder, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle mit Sitz in Schwäbisch Gmünd. Seine Vorträge basierten auf dem Arbeitstitel "Der demografische Wandel als Herausforderung für Unternehmen und Beschäftigte".
Hamburg/München/Schwäbisch Gmünd. 165 Aussteller und 3.180 Fachbesucher allein auf der PERSONAL 2011 in Hamburg, dazu weitere 244 Repräsentanten und 4.050 Interessierte eine Woche später in München. "Es war gigantisch gut", so der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle (DBZWK), Harald Röder, begeistert. Noch immer steckt er mitten in den Messe-Nacharbeiten, beantwortet telefonische Anfragen, terminiert Beratungsgespräche und stellt Informationsmaterial zusammen. Für ganz spezielle Anliegen kuvertiert er die Unterlagen zudem auch schon mal selbst.

Themenschwerpunkte waren insbesondere Soft- und Hardware für Unternehmer und Personal-Chefs, E-Learning und Training sowie HR-(Human Resources-)Dienstleistungen. Und dazwischen: Personalentwicklung. Der Bereich, in dem Röder seine Referate mit dem Arbeitstitel "Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle" hielt. "Genauer gesagt ging es dabei um personalpolitische Steuerungs-, Vergütungs- und Motivationsinstrumente. Denn angesichts des demografischen Wandels wird der Wettbewerb der Zukunft auf den Personalmärkten entschieden. Dabei spielt die Attraktivität des Unternehmens beziehungsweise seiner Angebote abseits der Gehaltsfrage eine entscheidende Rolle. Welche intelligenten Modelle vermögen Unternehmer- und Arbeitnehmerinteressen gleichermaßen ausgewogen zu gestalten und miteinander zu verzahnen?" Dass Röder mit seinem Vortrag einen Nerv bei den Personalmanagern getroffen hatte, war schnell klar. Nachdem sie zunächst äußerst interessiert seinen Ausführungen gefolgt waren, kamen Fragen über Fragen.
An seinem Informationsstand, an dem er von Birgit Heinze und Dr. Volker Waiz unterstützt wurde, fand sich eine ähnliche Situation. "Die Menschen sehnen sich nach mehr Sicherheit. Verständlich, vor allem angesichts des Trends unserer Regierung hin zu einem höheren Renteneinstiegsalter, um nur ein Beispiel zu nennen. Eine andere, brandaktuelle Geschichte ist die der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Künftig werden immer mehr Menschen zu Hause gepflegt, das ist gewiss. Aber das will ja auch organisiert sein, ohne dass man gravierende finanzielle Einbußen befürchten oder gar hinnehmen muss."
Wen derlei Fragen ebenfalls beschäftigen, und/oder wer keine Gelegenheit hatte, die Vorträge in Hamburg oder München zu verfolgen: Erläuterungen zu Zeitwertkonten- und Lebensarbeitszeitmodellen sind unter www.dbkzw.de einsehbar.





