Lohn + Gehalt Spezial

Fle­xi­ble Zeit­wert­kon­ten und Lebens­ar­beits­zeit­mo­del­le – Neue Per­spek­ti­ven für Ver­wal­tun­gen und Betrie­be des öffent­li­chen Diens­tes. Ob bei der Ein­füh­rung der Zeit­kon­ten die Inter­es­sen von Arbeit­ge­bern und Arbeit­neh­mern glei­cher­ma­ßen und aus­geo­gen berück­sich­tigt wer­den, hängt ent­schei­dend von der Aus­ge­stal­tung der Dienst­ver­ein­ba­run­gen ab. Aus­zug aus dem TVöD: § 10 Arbeits­zeit­kon­to Absatz 6:1. Der Arbeit­ge­ber kann mit der/​dem Beschäf­tig­ten die Ein­rich­tung eines Lang­zeit­kon­tos ver­ein­ba­ren. 2. In die­sem Fall ist der Betriebs-/Per­so­nal­rat zu betei­li­gen und – bei Insol­venzfähigkeit des Arbeit­ge­bers – eine Rege­lung zur Insol­venz­si­che­rung zu tref­fen. Auf­grund die­ser Rege­lun­gen – gleich­lautend auch im Tarif­ver­trag der Län­der (TVL) – kön­nen also die Arbeit­ge­ber mit den Beschäf­tig­ten die Ein­rich­tung von Lang­zeit­kon­ten prin­zi­pi­ell ver­ein­ba­ren. Lang­zeit­ar­beits­kon­ten sind kein Selbst­zweck, son­dern attrak­ti­ve Gestal­tungs­in­stru­men­te sowohl für Arbeit­ge­ber als auch für Beschäf­tig­te.

 

 

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