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Evan­ge­li­sches Kran­ken­haus Unna

www.ek-unna.de

Evan­ge­li­sches Kran­ken­haus Unna

Das Evan­ge­li­sche Kran­ken­haus Unna ist ein star­kes Stück Unna­er Tra­di­ti­on. Seit über 150 Jah­ren leis­tet das Kran­ken­haus für die Bevöl­ke­rung in und um Unna eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge medi­zi­ni­sche und pfle­ge­ri­sche Betreu­ung. Die Kli­nik ist daher ein Teil Unnas und als einer der größ­ten Arbeit­ge­ber fest ver­wur­zelt.

Rund 700 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter küm­mern sich jähr­lich um rund 12.500 sta­tio­nä­re Pati­en­ten und dop­pelt so vie­le ambu­lan­te.


Der Wes­ten

Unser Arbeits­zeit­mo­dell ‚Fami­lie & Zukunft‘ bie­tet den Vor­teil, Frei­zeit und beruf­li­che Zie­le bes­ser mit­ein­an­der in Ein­klang zu brin­gen“, sagt EK-Ver­wal­tungs­lei­ter Peter Goerde­ler. ln die Pla­nun­gen eng mit ein­ge­bun­den war die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung. „Aus mei­ner Sicht kann kein Kol­le­ge in der Kran­ken­pfle­ge bis zum 67. Lebens­jahr arbei­ten“, sagt Vor­sit­zen­der Ulrich Szy­pi­or. Die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung habe sich des­halb Gedan­ken über Lösungs­al­ter­na­ti­ven gemacht „und hier sind wir auf die inter­es­san­ten Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten von Lebens­ar­beits­zeit­mo­del­len gesto­ßen“. Die Fra­gen, die sich gera­de Arbeit­neh­mer stel­len wür­den, lau­te doch nicht, „wie lan­ge möch­te ich arbei­ten, son­dern wie lan­ge wer­de ich noch arbei­ten kön­nen“, ergänzt Ver­trags­part­ner Harald Röder von der Deut­schen Bera­tungs­ge­sell­schaft für Zeit­wert­kon­ten mbH (DBZWK). Mehr…


West­fä­li­sche Rund­schau

Aus mei­ner Sicht kann kein Kol­le­ge in der Kran­ken­pfle­ge bis zum 67. Lebens­jahr arbei­ten“, sagt Vor­sit­zen­der Ulrich Szy­pi­or. Die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung habe sich des­halb Gedan­ken über Lösungs­al­ter­na­ti­ven gemacht „und hier sind wir auf die inter­es­san­ten Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten von Lebens­ar­beits­zeit­mo­del­len gesto­ßen“. Die Fra­gen, die sich gera­de Arbeit­neh­mer stel­len wür­den, lau­te doch nicht, „wie lan­ge möch­te ich arbei­ten, son­dern wie lan­ge wer­de ich noch arbei­ten kön­nen“, ergänzt Ver­trags­part­ner Harald Röder von der Deut­schen Bera­tungs­ge­sell­schaft für Zeit­wert­kon­ten (DBZWK). Mehr…


Der Kran­ken­haus Jus­ti­ti­ar

Bestand­tei­le des regu­lä­ren Gehalts, Jah­res­son­der­zah­lun­gen oder varia­ble Ver­gü­tun­gen kön­nen vom Arbeit­neh­mer auf einem Zeit­wert­kon­to ange­spart wer­den. Der Arbeit­ge­ber über­weist dar­auf auch die spä­ter fäl­li­gen Steu­er- und Sozi­al­ab­ga­ben. Das ange­spar­te Brut­to­ge­halt wird in eine spe­zi­ell kon­zi­pier­te und äußerst fle­xi­ble, insol­venz­ge­schütz­te Ver­mö­gens­an­la­ge, in der das Gut­ha­ben sicher und ren­ta­bel ange­legt wird , über­führt. Dabei unter­liegt das Kon­ten­mo­dell aber kei­ner fes­ten Ver­trags­lauf­zeit. Viel­mehr ist eine jeder­zei­ti­ge Aus­zah­lung des Kapi­tals für bestimm­te Zwe­cke sicher­ge­stellt. So ver­schie­den, wie der Anlass für einen Frei­stel­lungs­wunsch ist, so fle­xi­bel lässt sich das Modell ein­set­zen – egal ob der Wunsch nach einer Aus­wei­tung der Eltern- oder Pfle­ge­zeit, einer Qua­li­fi­ka­ti­on, dem Vor­ru­he­stand oder einer beruf­li­chen Aus­zeit durch ein Sab­ba­ti­cal besteht. Mehr…


Füh­ren und Wirt­schaf­ten im Kran­ken­haus

Der Grund­ge­dan­ke, der für die Ein­füh­rung des Lebens­ar­beits­zeit­mo­dells „Fami­lie und Zukunft“ im evan­ge­li­schen Kran­ken­haus Unna aus­schlag­ge­bend war, einen Bei­trag für die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf zu schaf­fen, ist wei­ter­hin zen­tra­ler Bestand­teil unse­rer Unter­neh­mens­zie­le. Denn künf­tig wird es noch wich­ti­ger, wert­vol­le Mit­ar­bei­ter zu fin­den und an sein Unter­neh­men zu bin­den. Künf­tig wol­len wir uns damit beschäf­ti­gen, wie das The­ma Über­stun­den und deren Ver­gü­tung in das Modell ein­ge­ar­bei­tet wer­den kann. Hier­durch soll das Modell noch attrak­ti­ver wer­den. Wir sind opti­mis­tisch, dass dies bald mög­lich sein wird. Mehr…


Das Kran­ken­haus

Um das Modell im Unter­neh­men bekannt zu machen, stellt die Mit­ar­bei­ter Zeit­schrift Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter vor, die sich für das Modell ent­schie­den haben. Sie berich­ten dar­über, was sie an dem Modell beson­ders anspricht, war­um und in wel­cher Wei­se sie es für sich gewählt haben. Über Kol­le­gen etwas Posi­ti­ves dar­über zu erfah­ren, hat eine ganz ande­re Wirk­wei­se, als wenn die Geschäfts­füh­rung das Modell „bewirbt“, sagt Moni­ka Vogel, ver­ant­wort­lich für Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit am EK Unna. Die DBZWK bie­tet alle drei Mona­te indi­vi­du­el­le Bera­tungs­ge­sprä­che an. Hier­zu wer­den noch ein­mal alle Mit­ar­bei­ten­den ein­ge­la­den, die sich noch nicht für ein Wert­kon­to ent­schie­den haben. Mehr…


Insi­der

Die Funk­ti­ons­wei­se des Modells ist ein­fach: Jah­res­son­der­zah­lun­gen, varia­ble Ver­gü­tun­gen oder auch Bestand­tei­le des regu­lä­ren Gehalts kön­nen vom Arbeit­neh­mer zunächst steu­er- und sozi­al­ver­si­che­rungs­frei auf einem Zeit­wert­kon­to ange­spart wer­den. Der Arbeit­ge­ber über­führt das Wert­gut­ha­ben in eine spe­zi­ell kon­zi­pier­te und äußerst fle­xi­ble, insol­venz­ge­schütz­te Ver­mö­gens­an­la­ge, in der das Gut­ha­ben sicher und ren­ta­bel ange­legt wird. Dabei unter­liegt das Kon­ten­mo­dell aber kei­ner fes­ten Ver­trags­lauf­zeit. Viel­mehr ist eine jeder­zei­ti­ge Liqui­di­tät zur Aus­zah­lung des Kapi­tals für Frei­stel­lungs­zwe­cke, zum Bei­spiel für Vor­ru­he­stands­lö­sun­gen, sicher­ge­stellt. Der Arbeit­neh­mer ist auch wäh­rend der Frei­stel­lungs­pha­se beim Arbeit­ge­ber ange­stellt und erhält wei­ter sein Gehalt – finan­ziert aus dem Wert­gut­ha­ben. Mehr…


Mit­ten­drin

Die Anfangs­mo­ti­va­ti­on bestand dar­in, für Neu­mit­ar­bei­ter attrak­tiv zu wer­den und für unse­re bestehen­den Mit­ar­bei­ten­den attrak­tiv zu blei­ben“, so Peter Goerde­ler. Gleich­zei­tig wird jetzt jedem Mit­ar­bei­ten­den, ganz gleich, wie alt er ist, die Mög­lich­keit gebo­ten, spä­ter in Alters­teil­zeit zu wech­seln, ohne auf Lohn zu ver­zich­ten. Das Prin­zip ist ganz ein­fach. Jeder kann vor­ab mit allen Vor­tei­len des Brut­to­spa­rens auf ein Kon­to einen Teil sei­nes Gehal­tes ein­zah­len und dann, wenn gebraucht und gewünscht, in nicht geleis­te­te Arbeits­zeit ummün­zen“, erklär­ten Ver­wal­tung und Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung im April 2012 den rund 700 Kol­le­gen in einer Betriebs­ver­samm­lung. Mehr…


Per­spEK­ti­ve 01/2012

Ich den­ke, die meis­ten Mit­ar­bei­ter die sich für das Lebens­ar­beits­zeit­mo­dell ent­schie­den haben, möch­ten dadurch frü­her in Ren­te gehen. Ich habe für mich eher die sel­te­ne­re Vari­an­te gewählt. Ich spa­re über mein Gehalt so viel ein, dass ich irgend­wann schritt­wei­se weni­ger arbei­ten kann. Umge­rech­net sind das so unge­fähr sechs Tage im Jahr. Ein­ein­halb Jah­re vor mei­ner Ren­te könn­te ich mei­ne Arbeits­zeit somit auf 30 Stun­den redu­zie­ren. Man könn­te sagen, ich spa­re dadurch Urlaubs­ta­ge an oder kann schlei­chend in den Ruhe­stand gehen. Mehr…


Per­spEK­ti­ve 01/2013

Für mich war es wich­tig, dass ein Ein­stieg in den Vor­ru­he­stand ohne Ein­bu­ßen bei der gesetz­li­chen Ren­te mög­lich ist, damit ich frü­her als mit 67 Jah­ren den Ruhe­stand genie­ßen kann. Eben­so wich­tig ist die Frei­stel­lungs­mög­lich­keit für ein Sab­ba­ti­cal, dies trägt dazu bei, dass für mich eine höhe­re Lebens­qua­li­tät ent­steht. Nicht außer Acht las­sen darf man dabei, dass das ange­leg­te Geld insol­venz­ge­si­chert und ver­erb­bar ist. Das Lebens­ar­beits­zeit­mo­dell Fami­lie & Zukunft hat aus mei­ner Sicht, erheb­li­che Vor­tei­le gegen­über der Ent­gelt­um­wand­lung.“ Mehr…


Stim­men zur Ein­füh­rung des Lebens­ar­beits­zeit­mo­dells

Das Schöns­te an dem neu­en Lebens­ar­beits­zeit­mo­dell „Fami­lie & Zukunft“ ist, dass wir Vor­ru­he­stands­re­ge­lun­gen fin­den kön­nen, ohne dass der Mit­ar­bei­ter in der spä­te­ren Ren­ten­pha­se Abschlä­ge hin­zu­neh­men hat. Damit über­neh­men wir ein Vor­rei­ter­mo­dell in der Gesund­heits­wirt­schaft in Deutsch­land. Denn es gibt bis­lang nur weni­ge Kran­ken­häu­ser, die ein sol­ches Modell für ihre Mit­ar­bei­ter anbie­ten und wir sind stolz dar­auf, als eines der ers­ten Kran­ken­häu­ser die­ses Modell geschaf­fen zu haben. Die Zusam­men­ar­beit mit der DBZWK und Herrn Röder ins­be­son­de­re war von Anfang an geprägt von hoher Pro­fes­sio­na­li­tät. Wir haben uns bei ihm und sei­nem Team gut wie­der­ge­fun­den und haben beson­ders sei­ne Bera­tungs­leis­tung für die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung und für uns als Arbeit­ge­ber geschätzt, die sehr aus­ge­gli­chen war.“ Mehr…