Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Unsere Mitarbeitenden haben sich das absolut verdient“

Chris­toph Robrecht ver­ant­wor­tet in sei­ner Funk­ti­on als Regio­nal­lei­ter und Haus­obe­rer zusam­men mit Sieg­fried Rörig, eben­falls Regio­nal­lei­ter und Kauf­män­ni­scher Direk­tor die Geschi­cke des Brü­der­kran­ken­hau­ses St. Josef in Pader­born sowie des St.-Marien-Hospitals in Mars­berg. Die Ein­rich­tun­gen mit ihren rund 1.700 Mit­ar­bei­ten­den gehö­ren zur BBT-Grup­pe, der Barm­her­zi­gen Brü­der Trier, eine gemein­nüt­zi­ge GmbH, die in Deutsch­land über 100 Ein­rich­tun­gen ver­wal­tet und damit zu den gro­ßen christ­li­chen Trä­gern von Kran­ken­häu­sern und Sozi­al­ein­rich­tun­gen zählt. In die­sen sind ins­ge­samt über 14.000 Men­schen beschäf­tigt; sie küm­mern sich um das ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Wohl von rund 700.000 Patienten.

Christoph Robrecht

Lei­tet sich für Chris­toph Robrecht aus dem Leit­bild der BBT-Grup­pe schon allein das Anrecht der Mit­ar­bei­ten­den auf ein Zeit­wert­kon­to ab, so geht Sieg­fried Rörig noch einen Schritt wei­ter: „Noch nie waren die Mit­ar­bei­ten­den so selbst­be­stimmt wie heu­te. Noch nie waren uns Arbeit­ge­ben­den die Poten­zia­le unse­rer Mit­ar­bei­ten­den so bewusst wie heu­te. Des­halb: Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragt er pro­vo­ka­tiv und gibt selbst die Ant­wort: „Wir muss­ten nicht lan­ge über­le­gen, ob wir Zeit­wert­kon­ten ein­füh­ren und deren Imple­men­tie­rung auch bezah­len. Unse­re Mit­ar­bei­ten­den haben sich das abso­lut verdient.“

Siegfried Rörig

Dass die­se Anfangs­kos­ten-Über­nah­me abso­lut nicht selbst­ver­ständ­lich ist, das beto­nen der Vor­sit­zen­de und sein Stell­ver­tre­ter aus der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung des Brü­der­kran­ken­hau­ses, Georg Her­wald und Tho­mas Wit­te, unisono.

Georg Herwald  Thomas Witte

Wir freu­en uns außer­or­dent­lich, dass der Dienst­ge­ber die Kos­ten für die Imple­men­tie­rung über­nimmt“, sagt Her­wald und Wit­te ergänzt: „Das Modell ist sehr gut, weil alle mög­li­chen Zei­ten in das Kon­to ein­be­zahlt wer­den kön­nen.“ So wer­de tat­säch­lich aus Arbeits­zeit Lebenszeit.

Und die­ser Lebens­zeit möch­te auch Julia Lang, ers­te Vor­sit­zen­de der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung im St.-Marien-Hospital Mars­berg, mehr Bedeu­tung geben. „Unse­re Mit­ar­bei­ten­den ver­rich­ten einen anstren­gen­den Job. Kör­per­lich wür­de das nie­mand bis zum Ruhe­stand schaf­fen,“ ist sich Julia Lang sicher und begrüßt vor die­sem Hin­ter­grund die Mög­lich­keit, über das neue „LEBENszeit“-Konto frü­her ohne Abschlag in den Ruhe­stand gehen zu können.

Julia Lang

Für Per­so­nal­lei­ter Sven Dani­el sind Zeit­wert­kon­ten nicht nur „ein­fach attrak­tiv“, son­dern wir­ken auf die Mit­ar­bei­ten­den posi­tiv moti­vie­rend, „weil alle Risi­ken abge­si­chert sind, die das Leben so bie­tet.“ Und mit Risi­ken denkt der Per­so­nal­lei­ter an benö­tig­te Zei­ten, die Mit­ar­bei­ten­de in bestimm­ten Lebens­si­tua­tio­nen ein­fach bräuch­ten, wenn sie sich bei­spiels­wei­se um die Eltern oder die Kin­der küm­mern müss­ten. Das schaf­fe ech­te Flexibilität.

Sven Daniel

Der Haupt­grund für die Ein­rich­tung die­ser Zeit­wert­kon­ten war der Fach­kräf­te­man­gel. Die­sen“, so erzählt Regio­nal­lei­ter Robrecht, hät­ten sie zunächst vor allem im ärzt­li­chen Bereich fest­ge­stellt. „Seit Coro­na hat sich dies noch deut­li­cher auch auf den Pfle­ge­be­reich aus­ge­wei­tet. Es wird ein­fach immer schwie­ri­ger, Mit­ar­bei­ten­de zu fin­den und zu bin­den“. Und Sieg­fried Rörig unter­streicht die­se Mei­nung, indem er sagt: „Es geht nicht mehr um die alte Fra­ge, ‚ob wir Leben, um zu arbei­ten oder Arbei­ten, um zu leben‘. Bei­de Ansät­ze sind falsch. Es geht um das rich­ti­ge Gleich­ge­wicht im Leben eines jeden Mit­ar­bei­ten­den. Und das schaf­fen wir durch die Ein­füh­rung von Zeitwertkonten.“

Dass sie mit der DBZWK einen dafür kom­pe­ten­ten und glei­cher­ma­ßen pro­fes­sio­nel­len Part­ner gefun­den haben, dar­über sind sich die bei­den Regio­nal­lei­ter sowie die Ver­tre­te­rin und die Ver­tre­ter der Mit­ar­bei­ten­den einig. Per­so­nal­lei­ter Sven Dani­el fügt noch einen wich­ti­gen Gedan­ken hin­zu: „Mit Harald Röder haben wir nicht nur den kom­pe­ten­ten und pro­fes­sio­nel­len Part­ner gefun­den, son­dern auch den­je­ni­gen, der uns immer wie­der for­dert, uns zu küm­mern, dran zu blei­ben, ziel­ori­en­tiert zu den­ken, um das Pro­jekt zum Woh­le aller Betei­lig­ten umzusetzen.“


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