Blonde Chanelle verstärkt DBZWK-Team

Blonde Chanelle verstärkt DBZWK-Team

Die DBZWK setzt jetzt auch auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Seit Oktober 2026 verstärkt die duale BWL-Studentin Blonde Chanelle Memanfo Fopaa das Team der Zeitwertkontengestalter. „Wir sind sehr erfolgreich mit einem sehr speziellen und erklärungsbedürftigen Produkt im Markt unterwegs“, sagt Harald Röder selbst über Zeitwertkonten und Lebensarbeitszeitmodelle für Unternehmen, Verbände und Organisationen. „Deshalb haben wir uns im Führungsteam der DBZWK dazu entschieden, Praxispartner der IU Internationalen Hochschule in Erfurt zu werden und damit eine duale Studentin der Betriebswirtschaftslehre von dieser Hochschule bei uns zu verpflichten.“

Harald Röder verspricht sich dadurch einen vertiefenden Einblick in die Prozesse der Entwicklung von Zeitwertkontenmodellen für Kunden der DBZWK bis hin zu deren Implementierungs- und laufenden Betreuungsprozess. „Das kann man nicht eben schnell lernen, sondern braucht Zeit“, ist sich Röder sicher. Praxis-Zeit, die die 20jährige BWL-Studentin Blonde Chanelle Memanfo Fopaa nun bei der DBZWK bekommt.

Blonde Chanelle stammt gebürtig aus Kamerun und machte dort ihr Abitur. Sie verfolgte konsequent das Ziel, ein Studium in Deutschland aufzunehmen und arbeitete in Kamerun bereits während ihrer Schulzeit, um sich das nötige Geld für die Ausreise nach Deutschland zu ersparen. Kamerun leidet unter einer starken Jugendarbeitslosigkeit. Offiziellen Angaben zufolge liegt die Quote bei rund neun Prozent. Doch das entspricht nicht der Realität, denn 92 % der jungen Erwerbstätigen arbeiten „informell“. Das bedeutet: sie haben keinen Vertrag und keine soziale Absicherung. Und Kamerun hat eine junge Bevölkerung – 57 % der Bewohner des Landes sind zwischen 15 und 35 Jahre alt.

Um einer drohenden Arbeits- und einer damit verbundenen Perspektivlosigkeit im eigenen Land zu entfliehen, entschloss sich Blonde Chanelle für ein Studium in Deutschland. Im April 2026 nahm sie ein Studium der Elektro- und Informationstechnik auf, stellte aber für sich fest, dass technologische Innovationen mit betriebswirtschaftlichem Wissen kombiniert werden müssen. „Ein BWL-Studium bietet mir die Möglichkeit, theoretisches Wissen direkt im beruflichen Kontext anzuwenden und gleichzeitig wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln.“ Genau diese Chance hat sie jetzt bekommen und kann in den nächsten drei Jahren ihr Wissen in dem praktischen Kontext von Zeitwertkontengestaltung anwenden.

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