Zeitwertkonten können aktuelle Probleme in der Arbeitswelt lösen

Harald Röder plä­diert in „Wirt­schafts­stand­ort Baden-Würt­tem­berg“:

Zeitwertkonten können aktuelle Probleme in der Arbeitswelt lösen

Im neu erschie­ne­nen Kom­pen­di­um „Wirt­schafts­stand­ort Baden-Würt­tem­berg“ erläu­tert der Unter­neh­mer und Grün­der der Deut­schen Bera­tungs­ge­sell­schaft für Zeit­wert­kon­ten und Lebens­ar­beits­zeit­mo­del­le (DBZWK), Harald Röder, wie mit Zeit­wert­kon­ten Pro­ble­me in der Arbeits­welt gelöst wer­den kön­nen. Auch in der aktu­el­len Coro­na-Pan­de­mie kön­nen die Zeit­wert­kon­ten von Mit­ar­bei­ten­den bei­spiels­wei­se für eine kurz­fris­ti­ge Frei­stel­lung zur Kin­der­be­treu­ung ver­wen­det wer­den.

Harald Röder, Geschäfts­füh­rer der DBZWK mit Sitz in Lorch, plä­diert in sei­nem Fach­bei­trag in „Wirt­schafts­stand­ort Baden-Würt­tem­berg“ für mehr fle­xi­bles Den­ken von Arbeit­ge­ber wie Arbeit­neh­mer. Zeit­wert­kon­ten sei­en dafür das ide­al ver­bin­den­de Moment.

Zahl­rei­che Unter­neh­men, aber auch Städ­te, For­schungs­ein­rich­tun­gen und nicht zuletzt die Wirt­schafts- und Ver­kehrs­mi­nis­ter des Lan­des Baden-Würt­tem­berg geben dem Buch „Wirt­schafts­stand­ort Baden-Würt­tem­berg“ Gehalt und brin­gen zum Aus­druck, wel­chen Stel­len­wert das Bun­des­land in Deutsch­land und der EU hat. So nennt Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Nico­le Hoff­meis­ter-Kraut gleich zehn Grün­de, war­um sich ein Invest in Baden-Würt­tem­berg loh­nen wür­de. Als Export­land Nr. 1 expor­tier­ten die Unter­neh­men aus Baden-Würt­tem­berg im letz­ten Jahr welt­weit Güter im Wert von 18.366 Euro je Ein­woh­ner – bun­des­weit waren es nur 15.500 Euro je Ein­woh­ner. Und beson­ders Ost­würt­tem­berg, die „Regi­on der Talen­te und Paten­te“ trägt maß­geb­lich dazu bei, dass das Land im Jahr 2017 je 100.000 Ein­woh­ner 132 Paten­te anmel­den konn­te. Der Bun­des­durch­schnitt lag gera­de mal bei 58 Paten­ten.

Die­se star­ken Wirt­schafts­zah­len sieht auch der Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann, macht aller­dings deut­lich, dass in Baden-Würt­tem­berg ein Drit­tel der Treib­haus­gas­emis­sio­nen aus dem Ver­kehr stam­men wür­den. Kon­se­quen­ter­wei­se plä­diert er in sei­nem Bei­trag für eine Ver­kehrs­wen­de bis 2030, mit Hil­fe derer die CO2-Emmis­sio­nen im Land um 40 % gesenkt wer­den sol­len.

In die­sem Span­nungs­feld zwi­schen erfolg­rei­chem Wirt­schaf­ten und klar erkenn­ba­ren Dis­rup­tio­nen, die teils poli­ti­scher Natur, aber auch von Markt­ver­än­de­run­gen getrie­ben sind, bewe­gen wir uns mit unse­ren Zeit­wert­kon­ten“, kon­sta­tiert Harald Röder. „Wir brau­chen mehr Fle­xi­bi­li­tät im Den­ken aller Betei­lig­ten. Denn das schafft die gewünsch­ten und auch not­wen­di­gen Frei­räu­me“, bringt es Röder auf den Punkt. Damit meint er einer­seits jene Arbeit­neh­mer­frei­räu­me, die die­se für Eltern­zei­ten, Pfle­ge­zei­ten, Sab­ba­ti­cals oder ganz aktu­ell in der Coro­na-Kri­se zur Frei­stel­lung für eine Kin­der­be­treu­ung nut­zen könn­ten. Aber eben auch für mög­li­che Vor­ru­he­stands­re­ge­lun­gen. „Wenn man heu­te mit Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen spricht, so bestä­ti­gen die­se, dass neben den Gehalts­as­pek­ten bei den Genera­tio­nen Y und Z die genann­ten „wei­chen Fak­to­ren“ aus­schlag­ge­bend für eine Arbeit­ge­ber­wahl sind.“

Des­halb wür­den auch die Arbeit­ge­ber nach Ansicht Röders zusätz­li­che Frei­räu­me benö­ti­gen, um für mehr Fle­xi­bi­li­tät an den ein­zel­nen Arbeits­plät­zen sor­gen zu kön­nen. „Wir haben bei meh­re­ren unse­rer Kun­den fest­stel­len kön­nen, dass sich vor allem die Arbeit­ge­ber-Attrak­ti­vi­tät durch die Ein­füh­rung von Zeit­wert­kon­ten signi­fi­kant ver­bes­sert hat.“ Die­ses im Zeit­al­ter des Fach­kräf­te­man­gels not­wen­di­ge Bin­dungs­mo­ment zwi­schen Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer wir­ke nach außen wie ein Kata­ly­sa­tor, schreibt Harald Röder. Die Bot­schaft sei klar: „In die­sem Unter­neh­men wer­den auch mei­ne mit­tel- und lang­fris­ti­gen Wün­sche ernst genom­men.“ Das sei das Ver­spre­chen, das moder­ne Unter­neh­men mit Zeit­wert­kon­ten abge­ben wür­den und damit zugleich gegen­über Mit­ar­bei­tern annon­cie­ren, an einem ech­ten „gre­at place to work“ beschäf­tigt zu sein.

Über DBZWK:

Die Deut­sche Bera­tungs­ge­sell­schaft für Zeit­wert­kon­ten und Lebens­ar­beits­zeit­mo­del­le (DBZWK) mit Sitz in Lorch/​Württemberg kon­zi­piert, inte­griert und ver­wal­tet Zeit­wert­kon­ten­mo­del­le für Unter­neh­men jeder Art. Hier­zu gehö­ren Mit­tel­ständ­ler aus Indus­trie und Wirt­schaft, Ban­ken sowie sozia­le Ein­rich­tun­gen. Als ein­zi­ge Bera­tungs­ge­sell­schaft beglei­tet die DBZWK den kom­plet­ten Pro­zess, der maß­ge­schnei­der­te Wert­kon­ten­mo­del­le zum Erfolg für Mit­ar­bei­ter und Unter­neh­men macht. 2018 wur­de die DBZWK von Bun­des­prä­si­dent a.D. Chris­ti­an Wulff in sei­ner Eigen­schaft als Men­tor des Bera­ter­ver­gleichs TOP CON­SUL­TANT aus­ge­zeich­net und zählt damit zu den bes­ten Mit­tel­stands­be­ra­tern Deutsch­lands. www.dbzwk.de

Das neue Kom­pen­di­um „Wirt­schafs­stand­ort Baden-Würt­tem­berg“ ist jetzt im Euro­päi­schen Wirt­schafts Ver­lag erschie­nen (ISBN  978–3‑94517–52‑2) und kos­tet 19,90 Euro. 

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